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Immobilienfonds

Immobilienfonds sind Fonds, die nicht in Wertpapiere, sondern in Immobilien investieren. Dabei unterscheidet man offene und geschlossene Immobilienfonds. Offene Immobilienfonds sind klassische Investmentfonds, die Anlegern eine jederzeitige Verfügbarkeit der investierten Gelder ermöglichen. Das Investment erfolgt hierbei in mehrere Immobilien, oft sogar in unterschiedlichen Ländern und Regionen. Die Fondsmanager legen dabei Wert auf gewerbliche Immobilien, die eine hohe Vermietungsquote gewährleisten. Dadurch wird eine Risikostreuung erreicht, denn Mietausfälle in einer Immobilie können durch Mieterträge in anderen Immobilien kompensiert werden.

offene Immobilienfonds
Offene Immobilienfonds eignen sich besonders für längerfristig orientierte Anleger, die eine stetige Rendite erzielen wollen. Auch für Kinder eignet sich diese Anlage, denn viele offene Immobilienfonds zeichnen sich durch Mündelsicherheit aus. Je nach Wunsch kann hierbei eine einmalige Anlage oder aber ein regelmäßiger Sparvertrag vereinbart werden. Für den Kauf dieser Fonds ist ein Wertpapier- oder ein Fondsdepot bei der Bank notwendig. Für den Kauf offener Immobilienfonds berechnen die Banken Kosten von bis zu 5%. Dieser Ausgabeaufschlag wird beim Kauf der Fondsanteile berechnet und im Ausgabepreis berücksichtigt. Weitere Kosten können durch Depotgebühren und Verwaltungsgebühren, die dem Fondsvermögen einmal jährlich belastet werden, entstehen. Im Gegensatz hierzu stehen geschlossene Immobilienfonds. Sie investieren meist in nur ein Objekt, zum Beispiel ein Einkaufszentrum oder ein Bürogebäude.

Die Erträge werden auch hier aus Mieteinnahmen erzielt, wobei Mietausfälle die Rendite hier sehr stark beeinflussen können. Zudem sind Investments in geschlossene Immobilienfonds nur während der Zeichnungsfrist möglich, auch können vorzeitige Verfügungen meist nicht vorgenommen werden. Anleger sind damit an einen längerfristigen Investitionszeitraum gebunden. Beim Kauf eines geschlossenen Immobilienfonds sollten Anleger daher genau auf den Mieter, dessen Bonität und die Dauer des Mietvertrages achten, um eine möglichst stabile Rendite erzielen zu können.